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In der Region Oberbachern-Ottenhofen sind verschiedene Fledermausarten heimisch, die es vorhabenbedingt zu schützen gilt. Um die Auswirkungen auf ihren Lebensraum so gering wie möglich zu halten, hat unsere Umweltplanung verschiedene sogenannte Maßnahmen zur dauerhaften Sicherung der ökologischen Funktion (continuous ecological functionality), auch CEF-Maßnahmen genannt, festgelegt. Diese Ausgleichsmaßnahmen erfolgen mit ausreichend zeitlichem Vorlauf zu den Eingriffen in den Naturbestand und stellen somit eine Artenschutzmaßnahme dar.
Bereits weit vor der Umverlegung der Leitungseinführungen in das Umspannwerk Oberbachern sind die ersten Maßnahmen erfolgt. So hat unser Team nach Sichtung des Geländes und Baumbestandes gemeinsam mit Fledermausexperte Rudolf Leitl zahlreiche Fledermauskästen und Nistkörbe in der Region aufgehängt. Als Gebietsbetreuer ist der Diplom-Forstwirt für verschiedene Schutzgebiete und -projekte zuständig.
Nach gut sieben Stunden tatkräftiger Arbeit unter Beobachtung interessierter Spaziergängerinnen und Spaziergänger geben insgesamt 28 Fledermauskästen den kleinen Nachtschwärmern Unterschlupf. Zudem wurden sechs Nisthilfen für Mäusebussarde und Turmfalken angebracht.
An dieser Stelle nochmals ein großer Dank an Herrn Leitl für seine Unterstützung. Der Tag hat die Projektbeteiligten um viele interessante Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Fledermausarten und deren Gewohnheiten reicher gemacht.
Jetzt bleibt nur noch, den Fledermäusen, Turmfalken und Mäusebussarden eine wunderbare Zeit in ihren neuen „Wohnzimmern“ zu wünschen.


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