
Unser Team hat die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren fertiggestellt. Anfang Juni übergeben wir Berichte, Pläne und Gutachten zur Vollständigkeitsprüfung an die zuständige Genehmigungsbehörde. Diese prüft alle Unterlagen und gibt uns Rückmeldung dazu. Voraussichtlich im Herbst 2025 werden wir dann die finalen Genehmigungsunterlagen für das Verfahren einreichen.
Variante „Finsinger Holz“ ist Vorzugsvariante
In der Vorbereitung für das Planfeststellungsverfahren haben wir wichtige Optimierungen entlang der gesamten Trasse in die Planungen eingearbeitet. Zudem haben wir die Variante „Finsinger Holz“ tiefergehend geprüft und uns dazu entschieden, die Variante als Vorzugsvariante in das Verfahren einzureichen.
Denn unsere Planerinnen und Planer konnten die Trassierung im Bereich des Bannwaldes so anpassen, dass keine Masten im geschützten Gebiet stehen werden. Auch die Zahl provisorischer Leitungen konnten wir deutlich verringern. In einer weiteren Untersuchung wurden durch Fachleute die umweltfachlichen Auswirkungen der Variante bewertet. Das Ergebnis: Der Bannwald und geschützte Biotope werden dank der neuen Variante geschont. Auch erste Baugrunduntersuchungen an möglichen Maststandorten sprechen nicht gegen die Variante. Deshalb reichen wir die Variante „Finsinger Holz“ als Vorzugsvariante in das Planfeststellungsverfahren ein.
Der neue Trassenverlauf kann auch online in unserer interaktiven Karte eingesehen werden.
Hintergrund
Im Gemeindedreieck Finsing/Neuching/Ottenhofen haben wir zwei Varianten für die neue Höchstspannungsleitung von Oberbachern nach Ottenhofen untersucht: eine Variante entlang der Staatsstraße in der Nähe der Bestandsleitung und eine Variante im Bereich Finsinger Holz. Beide Varianten wurden von der Raumordnungsbehörde 2021 als raumverträglich beurteilt. Bereits im Januar 2025 haben erste Untersuchungen ergeben, dass die Variante „Finsinger Holz“ aufgrund neuer Erkenntnisse nicht mehr deutlich nachteiliger gegenüber der Variante im Bestand ist.
Verfahren soll im Herbst beginnen
Die finale Einreichung der Genehmigungsunterlagen nach der Vollständigkeitsprüfung ist im Herbst 2025 vorgesehen. Die Offenlage der Planungsunterlagen findet dann voraussichtlich Ende des Jahres statt. In dieser Phase kann die Öffentlichkeit die Planungen digital einsehen und Einwendungen einreichen.
Unser Projektteam wird die Offenlage auch mit Infoveranstaltungen vor Ort begleiten. Sobald der Termin feststeht, werden wir alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer anschreiben und über die Termine informieren.
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